Testberichte – Spinnfischen

Hier finden Sie informative Testberichte über Produkte im Bereich “Spinnfischen“. Da aussagekräftige Informationen über die am Markt erhältlichen Produkte kaum erhältlich sind, möchten wir Ihnen laufend Produkte präsentieren, die wir ausgiebig getestet haben.

Möchten auch Sie, dass wir ihr Produkt ausführlich testen? Ja, dann schreiben sie eine Mail an: office@fliegenfischer.cc

 

Shimano Vanquish C 3000F

Ein Bericht von Mario Lange

Seit Ende 2012 ist auch die Shimano Vanquish bei uns in Europa in zwei verschiedenen Größen (3000/4000) erhältlich. Technisch ist die Rolle vollgepackt mit allen neuen Features die Shimano zu bieten hat. Grund genug für mich die Rolle ausgiebig zu testen.

Technische Daten:

  • Modell: VANQC3000F
  • Gewicht: 195gr
  • Kugellager: 12 S-ARB + 1 Walzenlager
  • Schnurfassung: 0.30mm / 130m; 0.25mm / 210m
  • Übersetzung: 5.2:1
  • Ci4+
  • Aero Wrap II
  • A-RC Spool
  • X-Ship-Getriebe

Das Design der Rolle ist meiner Meinung nach sehr gelungen. Ein dezenter Schwarz/Silber Mix lässt die Rolle sehr edel wirken, wodurch sie auch sehr schön zu Ruten mit einer schwarzen Blankfarbe passen. Ich fische die Vanquish an der Shimano Biomaster Soft Bait. Diese Kombination wiegt in Summe gerade einmal 330 Gramm (inklusive Schnur). Absolut beeindruckend! Verantwortlich für das geringe Gewicht der Rolle, ist das Ci4+ Material das im Rotor der Rolle verbaut wurde. Die Vanquish ist daher die leichteste Rolle ihrer Größe am Markt. Das neue X-Ship Getriebe im Magenesium Gehäuse sorgt für einen sanften aber trotzdem kraftvollen Lauf. Selbst große Raubfische lassen sich mühelos Drillen. Auch bei der Schnurverlegung gibt es nichts zu bemängeln. Absolut sauber wickelt die Vanquish die Schnur auf die Spule.

Praxiseinsatz: Wie schon erwähnt habe ich die Shimano Vanquish mit der Shimano Biomaster Softbait vereint. Derzeit ist dies meine Lieblingskombination, weil sie sich einerseits durch das geringe Gewicht den ganzen Tag ermüdungsfrei fischen lässt und andererseits weil die Rolle meiner Meinung nach perfekt zur Rute passt. Die Kombination ist weder Kopf- noch Hecklastig und liegt somit ausgezeichnet in der Hand.

Das Bremssystem der Vanquish arbeitet ausgezeichnet. Es läuft ruck frei an und lässt sich selbst noch im oberen Bremsbereich fein justieren. Auf diese beiden Eigenschaften lege ich einen besonderen Wert bei Rollen.

Mittlerweile konnte ich mit der Shimano Vanquish viele schöne Fische sicher landen. Egal ob es der Waller mit 140cm, der Meterhecht oder der schöne Zander war, bei allen Fischen machte die Vanquish eine ausgezeichnete Figur!

 

Shimano Biomaster 6’3”MH Soft Bait

Ein Bericht von Mario Lange

Die Shimano Biomaster 6’3”MH Soft Bait zählt für mich mit zu den besten Allround-Spinnruten die derzeit am Markt erhältlich sind. Von kaum einer anderen Rute war ich von Anfang an so begeistert.

Technische Daten:

  • Modell: SBIO63SBMH
  • Länge: 190cm
  • Wurfgewicht: 15 – 60gr.
  • Gewicht: 130gr. (tatsächliches Gewicht)
  • Ringe: 9
  • Aktion: Progressive
  • Preis: ab 110€.

Praxiseinsatz: Die Biomaster Softbait habe ich mit der neuen Shimano Vanquish C 3000 F bestückt. Diese Kombination liegt sehr gut in der Hand und wiegt gerade einmal 330 Gramm, wodurch sie sich den ganzen Tag ermüdungsfrei fischen lässt! Diese Tatsache ist vor allem für alle Hardcore-Spinnfischer interessant.

Im Einsatz macht die Biomaster Softbait eine ausgezeichnete Figur. Durch das Wurfgewicht von 15-60gr. und die schnelle Spitzenaktion lässt sich mit ihr ein sehr breites Köderspektrum sauber und exakt fischen. Eagl ob Jerkbaits, Gummifische, Blinker oder Softbaits – Alles kein Problem. Zudem lädt sich die Rute beim Wurf sehr gut auf, so dass selbst mit kleinen u. leichten Ködern sehr große Wurfweiten erreicht werden können. Mit dem starken Rückgrat der Rute lassen sich auch noch große Fische problemlos führen. In Spanien konnte ich selbst noch Waller mit einer Größe von 140cm mühelos kontrollieren.

Fazit: Die Shimano Biomaster 6’3”MH Soft Bait ist eine fantastische Allround-Spinnrute zum kleinen Preis!

 

Shimano Yasei Vertical Jigging

Ein Bericht von Mario Lange

Als ich die Yasei Vertical Jigging im neuen Shimano Katalog entdeckte, war ich anfangs nicht besonders überzeugt von ihr. Irgendwie war das Yasei-Konzept zum damaligen Zeitpunkt einfach nicht meines. Dennoch fragte ich mich, ob ich diese Rute aufgrund der im Katalog beschriebenen Eigenschaften (wie z.B. schneller, steifer und kurzer Blank) nicht für meine Einsatzgebiete zweckentfremden kann? Es kam wie es kommen musste und so ließ ich mich auf das Experiment Shimano Yasei Vertical Jigging ein.

Technische Daten:

  • Modell: SYAVJH
  • Länge: 185cm
  • Wurfgewicht: 14 – 35gr.
  • Gewicht: 125gr. (tatsächliches Gewicht der Testrute)
  • Ringe: 8
  • Aktion: Progressiv
  • Preis: ab 110€

Schon wie ich die Rute auf dem „International Fishing Festival“ in der Hand hatte überzeugte sie mich. Der schwarzmatte Blank in Kombination mit hochglänzendem Weiß macht einen sehr schönen optischen Eindruck. Der Blank ist einteilig (kann aber aus dem Griffstück herausgezogen werden) und besteht aus HPC100-Biofibre. Der Blank ist sehr steif, hat ein kraftvolles Rückgrat und ein sehr kurzes Griffstück. Eigentlich die perfekte Rute zum Fischen vom Belly Boat.

Verheirtatet habe ich die Yasei Vertical Jigging mit der Shimano Rarenium Ci4 3000 (Power Pro 0,23mm). Rute, Rolle und Schnur kommen so gerade einmal auf 340 Gramm. Durch das geringe Gewicht kann man diese Kombination den ganzen Tag ermüdungsfrei fischen.

Beim Einsatz in der Praxis macht die Shimano Yasei Vertical Jigging eine ausgezeichnete Figur. Die Rute lässt sich sehr schön aufladen, so dass die Köder punktgenau präsentiert werden können. Durch die steife Spitze kann man sogar größere Jerk-Baits ohne Probleme werfen und sauber führen. Durch das ausreichende Rückgrat lassen sich selbst größere Raubfische noch kontrolliert drillen.

Einziger Kritikpunkt an der Rute ist der erste Leitring. Dieser ist bei der Variante für die Stationärrolle zu klein ausgefallen, so dass die Schnur beim Auswerfen stark abgebremst wird. Wäre dieser Ring größer, dann wären noch größere Wurfweiten möglich.

Mittlerweile bin ich ein wahrer Fan der Shimano Yasei Vertical Jigging. Ich kann diese Rute nur jedem empfehlen der mit nur einer Rute sein gesamtes Ködersortiment abdecken will. Trotz des angesprochenen Kritikpunktes ist die Shimano Yasei Vertical Jigging eine Rute genau nach meinem Geschmack, mit der ich sicher noch viele Stunden am Wasser verbringen werde.

 

Rasselblinker von J.W. im Test

Ein Bericht von Mario Lange

Das Spinnfischen auf Waller boomt seit einigen Jahren. Jan Gutjahr, Jörg Willems und Pascal Faber begeistern jedes Jahr die Wallerszene mit ihren außergewöhnlichen Fängen.  Als Kunstköder kommen bei ihnen neben Gummifischen auch unterschiedliche Blinker zum Einsatz. Einen dieser Blinker möchte ich in diesem Bericht präsentieren, den Rasselblinker von Jörg Willems.

Seit einigen Jahren hat sich Jörg auf den Bau von Wallerblinker spezialisiert. Jörg hat all sein Wissen und seine Erfahrung in die Entwicklung der unterschiedlichen Modelle gepackt, so dass sein Angebot vom einfachen Wallerblinker bis hin zum XXL-Rasselblinker reicht.

Der Rasselblinker ist ebenso einfach wie genial. Er besteht aus zwei Blättern die am Kopf und Schwanz mit je einem Waller tauglichen Sprengring verbunden sind. Ab der Bauchmitte, sind in Richtung des Schwanzes weitere kleine Sprengringe angebracht, an denen zusätzlich kleine Blättchen angebracht sind. Durch den natürlichen Lauf des Blinkers erzeugen diese kleinen Blättchen ein Rasseln, welches den Waller zusätzlich reizt.

Der Rasselblinker ist unterschiedlichen Gewichtsausführungen von 65gr. bis 140gr (XXL-Version) und Farben erhältlich.

In der Praxis haben sich die Blinker von Jörg mehr als bewehrt. Mit kaum einem anderen Blinker konnte ich so viele Waller überlisten, als wie mit dem Rasselblinker. Die Waller scheinen nach diesem Blinker regelrecht verrückt zu sein, denn selbst dort wo man mit normalen Blinkern kaum noch Erfolg hat bringt dieser den Erfolg.

 

Savagear 4-Play 19cm – Koi der Killer

Ein Bericht von Mario Lange

Mittlerweile bin ich seit vielen Jahren ein regelrechter Fan von den 4-Play-Wobblern der Firma Savagear. Ein Modell hat es mir aber besonders angetan und zwar das im Koi-Design. Das außergewöhnliche Design des Wobblers hat mich von Anfang an fasziniert, so dass ich ihn ohne nur eine Sekunde lang zu überlegen, gekauft habe. Dieser Wobbler muss einfach fangen!

Die ersten Einsätze des 4-Plays im Koi-Design waren auch gleich von Erfolg gekrönt, aber dazu komme ich später noch. Zunächst einmal möchte ich den Wobbler grundlegend erklären, damit der Benutzer versteht, wie er funktioniert. Der 4-Play besteht, wie es der Name auch schon sagt aus 4 beweglichen Teilen, die über ein Drahtgerüst miteinander verbunden sind. Die Verbindungen machen einen stabilen Eindruck und überstehen sogar den ein oder anderen Wallerdrill. Ausgeliefert wird der Wobbler als schwebendes Modell (Suspending) mit drei unterschiedlichen Tauschaufelvarianten. Ohne Tauchschaufel (Oberflächennah geführt), mit kleiner Tauchschaufel (Tauchtiefe 1-2m) und mit großer Tauchschaufel (Tauchtiefe bis 4m). Ich empfehle ihnen das Modell mit der größten Tauchschaufel, da dieses Modell das größte Einsatzspektrum abdeckt.

Da sich der 4-Play beim Auswerfen gerne überschlägt und sich die Haken im Vorfach verfangen, ist es besser eher steifere Hardmono´s als Vorfach zu verwenden. Wem das egal ist, der kann auch sein Stahlvorfach weiter benutzen. Hat man den 4-Play nun an den Hot-Spot platziert wo man den Raubfisch vermutet, dann kann man beginnen den Köder zu führen. Dabei stehen folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Durchkurbeln:  Wer sich über die Köderführung keine Gedanken machen will, der kann den 4-Play als Crankbait benutzen und diesen einfach durchkurbeln. Durch seine Konstruktion bedingt, entwickelt der 4-Play einen  Schlangenlinienförmigen Lauf durchs Wasser. Räuber die auf der Jagd sind können so, kaum widerstehen.
  • Twitchen/Stop: Der 4-Play lässt sich auch hervorragend Twitchen. Kleine und große Schläge gepaart mit vielen Stops, machen den 4-Play unwiderstehlich für alle Räuber.

Der 4-Play im Koi-Design zählt mit zu den fängigsten Kunstködern in meinem Sortiment. In den letzten Jahren konnte ich sicher mehr als 100 Räuber allein mit diesem Wobbler fangen. Gerade an Tagen wo kein anderer Köder funktionierte, brachte der Koi den Erfolg!

 

Shimano Twin Power 4000 SW

Ein Bericht von Mario Lange

Pünktlich zur bevorstehenden Raubfischsaison im Herbst 2011 erhielt ich von der Firma Thalinger & Lange GmbH (Shimano Vertretung Österreich) die neue Shimano Twin Power 4000 SW. Verpackt war die Twin Power SW, wie bei den hochpreisigen Rollen von Shimano üblich, in einer schicken Neoprentasche damit die Rolle auch beim Transport gut geschützt ist. Schon beim Herausnehmen der Rolle aus der Neoprentasche besticht diese durch ihr Äußeres. Gold, grau und blau ist eine sehr schöne Farbkombination und trifft voll meinen Geschmack.

Verheiratet habe ich die Twin Power SW mit der Shimano Antares Special Progressive. Beide passen sehr gut zusammen, so als ob sie füreinander gemacht wären. Das Gewicht der Rolle stimmt mit der Rute überein, so dass diese weder Kopf- noch Grifflastig ist. Der große Knauf an der Schraubkurbel fühlt sich gut an und gibt dem Angler das Gefühl von totaler Kontrolle. Da kann eigentlich gar nichts mehr passieren.

Technische Daten:

  • Model: TP4000SWA
  • Gewicht: 345 (g)
  • Kugellager: 10 S-ARB + 1 Walzenlager
  • Schnurfassung: 0.35mm / 130; 0.30mm / 180m
  • Übersetzung: 6.2:1
  • Kugellager: Shielded A-RB
  • Getriebe HD Gear
  • Slow Oscillation System
  • Aero Wrap II
  • A-RC Spool

 

Praxiseinsatz: Eingeweiht habe ich die Twin Power SW am Rio Ebro in Spanien. Es gibt wohl kaum einen anderen Ort auf der Welt, wo man eine Rolle besser auf Herz und Nieren testen kann als wie in Spanien. Die dort heimischen Waller verlangen dem Tackle alles ab.

Die ersten Würfe verliefen reibungslos. Die Power Pro gleitet sanft vom Rollenkopf der Twin Power und transport den Köder ohne Mühe an das gewünschte Ziel. Die Bremse lässt sich sehr fein und exakt justieren. Damit ist sie allen Situationen gewachsen.

Innerhalb einer Woche konnte ich mit der Twin Power 4000 SW 18 Waller bis 140cm problemlos landen. In allen Situationen machte die Rolle einen hervorragenden Eindruck. Selbst in der knallharten Strömung konnte ich die Waller problemlos ausbremsen.

Fazit: Mit der Twin Power SW hat es Shimano wieder einmal geschafft eine Rolle auf den Markt zu bringen, die alle Stücke spielt und einem in keiner Situation im Stich lässt. Die Rolle ist makellos verarbeitet und macht optisch einen hervorragenden Eindruck. Zudem zieht sie die Blicke anderer Kollegen auf sich. Eine Rolle ganz nach meinem Geschmack!

 

Xzoga Taka SI 6012 Takadum

Ein Bericht von Mario Lange

Für die Saison 2011 habe ich von Kai Häffner (Tackle Import) eine Testrute von Xzoga erhalten. Dabei handelt es sich um das Modell “Taka SI 6012 Takadum”. Die Rute war mir vom ersten Augenblick an sympathisch und das kommt selten vor! Die Komponenten der Xzoga  sind hochwertig und sauber verarbeitet. Zusätzlich ist sie auch optisch ein Traum – ich steh einfach auf gelbe Ruten!

Technische Daten:

  •  Modell: Taka Si 6012 Takadum
  • Länge: 6″
  • Wurfgewicht: bis 120gr.
  • Gewicht: 207gr. (tatsächliches Gewicht der Testrute)
  • Ringe: 7
  • Aktion: Sehr schnell
  • Preis: ab 240€

Im Praxiseinsatz überzeugt die Xzoga auf der ganzen Linie. Egal ob man vom Ufer oder Belly Boat aus fischt, exakte Würfe sind mit ihr ein Kinderspiel. Durch das relativ hohe Wurfgewicht lassen sich auch schwere Köder wie z.B. Jerk-Baits, Wallerblinker und große Wobbler mühelos werfen, trotzdem ist auch bei kleinen Fischen der Drillspaß gegeben.

Im Laufe der Saison konnte ich mit der Xzoga über 100 Raubfische landen, angefangen von Hechten bis knapp 1m Länge, bis hin zum Waller mit 202cm. Einfach in jeder Situation hat die Rute das gehalten, was sie versprochen hat.

Fazit:

Die Xzoga Taka Si 6012 Takadum ist für mich sprichtwörtlich gesagt “Die Eier legende Woll-Milch-Sau” und zählt mit zu den besten Ruten die man von der Stange für Geld kaufen kann. Jeder, der diese Rute in der Hand hatte, war von ihr begeistert und wollte sie haben.

Eine Xzoga muss man einfach haben!

 

Shimano Antares Special Progressive

Ein Bericht von Mario Lange

Vor der offiziellen Markteinführung im Frühjahr 2012, habe ich die neue “Shimano Antares Special Progressive” vorab schon einmal zum testen bekommen. Bevor ich aber auf die Details eingehe, werde ich einmal die technischen Daten der Rute beschreiben.

Technische Daten:

  • Modell: SANTSPR21M
  • Länge: 210cm
  • Wurfgewicht: 7 – 28gr.
  • Gewicht: 108gr. (tatsächliches Gewicht der Testrute)
  • Ringe: 9
  • Aktion: Progressive
  • Preis: ab 180€

Optisch macht die Rute einen ausgezeichneten Eindruck. Die einzelnen Komponenten sind hochwertig und sauber verarbeitet. Zusätzlich verfügt die Rute über eine Steckverbindung, welche das Konzept der Antares optimal abrundet.

In der Praxis hat sich die Rute von Anfang an sehr gut bewährt. Gleich beim aller ersten Einsatz konnte ich einen Waller von 140cm haken. Trotz des geringen Wurfgewichtes, hatte ich keine Probleme den Waller sicher zu landen. Im Gegensatz, aufgrund der progressiven Aktion war es ein Kinderspiel! Durch die kurze Länge der Rute und dem im Verhältnis kurzen Griffstück, kann man mit der Rute schnell und exakt arbeiten. Das merkt man sowohl beim Werfen als auch bei der Köderführung.

Fazit: Die “Shimano Antares Special Progressive” überzeugt auf der ganzen Linie und bietet ein optimales Preis-Leistung-Verhältnis! Trotz der geringen Wurfgewichte, bietet sie selbst kapitalsten Räubern Paroli. Ihre Stärken spielt die Rute dort aus, wo sehr wenig Platz zur Verfügung steht, wie z.B. in den Donauauen. Aber auch wenn man einmal weiter werfen muss, lässt sie einen nicht im Stich!

 

“Queen of Liverpool” von Monarch Lures

Ein Bericht von Mario Lange

Die “Queen of Liverpool” ist ein handgefertigter Wobbler vom serbischen Hersteller “Monarch Lures“. Sie ist als zweiteiliger Wobbler ausgeführt, wodurch sie eine agile Aktion besitzt und so sehr verführerisch auf Raubfische wirkt. Der Körper ist handgeschliffen aus Abashi Holz und mit besten Komponenten versehen. Sogar die Haken machen einen ausgezeichneten Eindruck und sind bereit für die großen Räuber.

Die Lackierung besteht aus sieben Schichten Lack, die Mittels Airbrush-Verfahren auf den Körper aufgetragen werden. Der Lack ist somit äußerst beständig.

Technische Daten:

  • Gewicht:
  • Länge:
  • Material: Abashi Holz

Im Praxistest macht die Queen of Liverpool einen guten Eindruck. Alle getesten Modelle laufen nahezu identisch. Selsbt Wallerattacken haben sie unversehrt überstanden. Es empfiehlt sich aber eher steifere Vorfächer, wie z.B. Hardmono einzusetzen, damit sich der Köder beim Auswerfen nicht überschlägt.